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Shanquan -die Geschichte eines neuen Kungfu-Stiles
Alle Kampfkünste haben ihre Geschichte, so auch das Shanquan Kungfu als eigenständiger Kungfu-Stil. Im Folgenden möchte ich die Geschichte der Entstehung erzählen, welche so eng mit meiner eigenen Kampfkunstbiografie verbunden ist, wie eben ein Stil mit seinem Gründer.
Vorab jedoch ein paar Anmerkungen zu Kungfu-Stilen: In China zählt man heute zwischen 180 und 500 Stilen. Dies mag die Frage aufwerfen, wie es eigentlich zu der Entstehung eines neuen Stiles kommt bzw. warum es so viele verschiedene Stile gibt.
Die Antwort ist recht einfach: Die Bedürfnisse und Vorraussetzungen verschiedener Menschen (und Kulturen) sind verschieden! Zudem lernte mancher Kungfu-Student nicht nur bei einem Meister sondern bei mehreren und somit entsteht möglicherweise der Wunsch nach Inte- gration all des Erlernten in einem System. Ich nehme ein praktisches Beispiel: Ich möchte ein guter Handwerker werden. Bei einem Meister lerne ich den Umgang mit Schraubschlüsseln, bei einem anderen die hohe Kunst der Holzbearbeitung, bei einem weiteren lerne ich Mauern. Natürlicherweise mag es dann mein Wunsch sein, in meinem Handwerkskasten Schraubschlüssel, Sägen, Hobel, Kellen und eine Wasserwaage zu finden.
Ebenso entstand das Shanquan-Kungfu, nur wollte ich eben nicht Handwerker sondern ein guter Kampfkünstler werden. Deswegen enthält mein Werkzeugkasten denn auch weniger Schraubenzieher denn Kampftechniken und -prinzipien.
Um die Elemente meines Werkzeugkastens zu verstehen mag dem Leser meine Kampfkunstbiografie als Grundlage dienen.

Wie alles anfing

Mit 13 Jahren begann ich auf recht unfreiwillige Weise (diese Geschichte soll ein anderes Mal erzählt werden) mit dem koreanischen Taekwondo unter Vize-Weltmeister Wolfgang Dahmen (4. Dan). Es war mein Einstieg in die Welt der fernöstlichen Kampfkünste - viel Beinarbeit, Kicks, Gymnastik und erste Erfahrungen des merkwürdigen Gefühls, einen fremden Fuß im eigenen Magen zu spüren. Wenig später war es mir innerstes Bedürfnis mich mit den philosophischen und spirituellen Hintergründen der Kampfkünste zu beschäftigen und so begann ich bereits mit 14 Jahren Laozi, Zhuangzi und buddhistische Texte zu lesen. Leider war bei meinen ersten Lehrern diesbezüglich jedoch eher nur große Leere statt Kenntnis dieser Lehre anzutreffen.
Inspiriert von amerikanischen Lehrbüchern und den ersten Bruce Lee-Filmen begann ich mit 16 Jahren mit der Suche nach authentischem Kungfu, was in den frühen 70er Jahren in Europa etwa so verbreitet war wie Öcher Platt in Hangzhou/V.R. China.
So traf ich dabei in Maastricht auf Peter Laauwen Sensei, der "Kungfu" unterrichtete, bzw. sein Training so nannte. Laauwen Sensei war ursprünglich ein holländischer Kyakushinkai-Karate-Experte und Kenner der Materie erahnen hier schon ein erstes Stück Vertiefung des "waigong" per se - das Training war staubtrocken, knallhart und sehr "japanisch". Doch wo war das eigentliche Kungfu, die chinesische Wurzeln? Nicht so weit entfernt wie man auf den ersten Blick glauben mochte: In den 70er Jahren gab es eine ganze Reihe Kyakushinkai-Meister, die neben dem Training bei Mas Oyama, dem Begründer des Kyakushin, auch noch auf seine Empfehlung hin bei einem anderen Lehrer trainierten. Diese Meister waren denn auch z.B. die Holländer Jon Bluming, Kotzebue und Peter Laauwen und der japanische Lehrer war kein anderer denn Kenichi Sawai. Sawai Sensei hatte in China bei dem berühmten Wang Xiangzhai Yiquan gelernt und unterrichtete dies in seiner japanisierten Form, die er "Taikiken" nannte. Doch zurück zu Laauwen Sensei: So ist es mehr als verständlich, dass sein Training im Wesentlichen Taikiken-Elemente aufwies, gewürzt mit der für Kyakushinkai typischen Härte und (Voll-)Kontaktfreudigkeit.

Vom Taikiken zum Kickboxen

Nach 3 Jahren Taikiken und Kaykushinkai endete mein Weg mit Laauwen Sensei: Bis dato selbst Türsteher einer grossen Discothek in Maastricht eröffnete er nun seine eigene Disco und zog sich aus dem Kampfkunst-Buisness zurück.
Auf seine Empfehlung hin wechselte ich zu Kees Haberlandt Sifu, einem Indonesier mit holländischer Staatsbürgerschaft, der in Hunsbruck/NL N´Go Pai Kungfu unterrichtete, bei jeder Gelegenheit aber seiner Leidenschaft, dem Kickboxen frönte. Alsbald war es monatliche Regel mit Kees zu Turnieren und Wettkämpfen nach Rotterdam und Amsterdam zu fahren, um sich dort mit Shakuriki- und Meijiro-Gym-Kickboxern zu messen. Mit anderen Worten hieß dies für mich: letzter Schliff in Sachen waigong, wöchentliche "Reifeprüfung" im Ring, Eisspray und Aspirin im Handgepäck, aus den Stadionboxen dröhnte "Eye of the Tiger" vor hunderten Zuschauern und "Rocky" ließ grüssen.
Zum ersten Mal erfuhr ich wie es sich anfühlt, wenn jemand Dich ungespitzt in den Boden stampfen will - und zu lernen, mit solchen Situationen umzugehen.
Kees Haberlandt unterrichtete in NL, weshalb ich parallel in Aachen nach geeigneten Lehrern suchte und durch ein paar gute Studentenkontakte erfuhr ich von einem Kungfu-Meister, der ausschließlich Chinesen und Indonesen heimlich im Keller des Studentenheimes "Am Weissenberg" unterrichtete.

Changquan und Tantui

Sein Name war "Eddie" Dyuanedi, der allerdings bei ersten Gesprächen vorgab von Kampfkünsten keine Ahnung zu haben und bekundete, im Keller mit anderen nur ein bisschen Fitnessgymnastik zu betreiben. Also nervte ich Eddie so lange bis er mir erlaubte, dann eben "Fitness-gymnastik" von ihm zu lernen. Er ließ mich allerdings immer eine Stunde früher als die Chinesen kommen und immer wenn sie mit dem Training begannen musste ich gehen. Natürlich kam mir dies "chinesisch" vor, weshalb ich fortan öfters mal ein Handtuch, mal meine Tasche oder sonst irgendwas vergaß um denn doch beim eigentlichen Training aufzutauchen. Kurzum, nach 3 Monaten entpuppte sich Eddie als Meister in Tantui Quan und Shantung Changquan und er nahm mich als einzigen nichtasiatischen Schüler an.
Eddie studierte tagsüber in Aachen Maschinenbau und verdiente sein Taschengeld nachts in der "Femina", einem Aachener Nachtclub, als Türsteher.
Aus meiner heutigen Erfahrung auf die Geschichte der großen Kungfu-Kämpfer Chinas zurückblickend war und ist es tatsächlich so, dass die besten Kampfkünstler Bodyguards, Türsteher und Karawanenbegleiter waren, was mir verschiedene chinesische Meister später bestätigten (siehe auch den Film "Tiger and Dragon") Aan Sanusi Sifu hierzu: "Wenn Du schöne Bewegung lernen willst, gehe zu Kungfu-Schule, wenn Du Kampfkunst richtig lernen willst, gehe zu Bodyguards!"
Über Eddie lernte ich neben den Stilen die Unterschiede des Kämpfens. Bislang war "Kämpfen" für mich ein sportlicher Wettstreit mit Regelwerk und Schiedsrichtern gewesen. Als Eddie einst von einem Taekwondo-Meister, der sich über Eddies Größe (ca. 1,55 m) mokierte, zum Kampf herausgefordert wurde fragte er ihn lächelnd: "Willst Du spielen oder kämpfen?" In seinem Stolz getroffen antwortete der Taekwondoka: "Kämpfen natürlich!"
Ich werde nie die Panik in den Augen des armen Taekwondo-Meisters vergessen, die aufstieg, als Eddie (weiterhin lächelnd) sich bis auf die Unterhose auszog ("Eisenfaust" Pan Sifus Fäuste aus dem Film "Iron and Silk" waren Damenhände im Vergleich zu Eddies Fäusten), während der Taekwondoka feierlich seinen Dobok (Trainingskleidung) anzog um sich anschließend eine Viertelstunde warm zu machen. Nach dem Warmmachen verabschiedete er sich allerdings plötzlich, da er wohl ahnte dass er den Raum ansonsten nur noch horizontal verlassen würde.
Nach 3 Jahren verlies Eddie Deutschland, jedoch nicht, ohne mich an einen Chinesen namens Liu weiterzuempfehlen, der im Chinarestaurant an der Hotmannspief Koch und ansonsten recht fit in Sachen Choylifa Quan war. Über ihn lernte ich die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Holzklettergerüsten auf Aachens Kinderspielplätzen in den frühen Morgenstunden. Lius Haupptstil war Choylifa, eine effektive Synthese dreier eigenständiger Stile, dem Choy-, Li- und Fa (Buddha)-Stil. In seinen letzten Jahren in China hatte er noch zudem mit Tanglang Quan begonnen, unterrichtete es allerdings nicht.

"Vom Longfist zum Infight"

1977 hörte ich erstmals von einem angeblich sehr effektiven Stil namens Wing Tsun (WT), wenngleich ich die veröffentlichten Abbildungen von Wtlern recht albern fand. Als mittlerweile "Erfahrener" in Sachen Kampfkunst wollte ich es genau wissen und fuhr zu meinem ersten WT-Lehrgang nach Kiel, denn dort war Leung Ting, Yip Mans "Closed Door Student" für einen Lehrgang zu Gast. Begeistert vom WT wurde ich Keith R. Kernspcht Sifus Schüler und startete meine WT-Karriere. Wenn ich mich heute nach der Essenz frage, die ich aus dem WT zog, dann mag es vielleicht u.a. dies sein: Unterscheide zwischen praktikablen und unrealistischen Techniken und Prinzipien, reduziere das Spektrum deiner Techniken auf ein paar wenige wesentliche statt auf eine Vielzahl unwesentlicher, Nahkampf, Kompromisslosigkeit in der Selbstverteidigung. Durch meine Fähigkeiten als Designer arbeitete ich längere Zeit und oft eng zusammen mit Kernspecht Sifu (z.B. die ersten drei Ausgaben des WT-Magazins habe ich layoutet, das Cover des Yip Man-Wooden Dummy-Buches ist von mir gestaltet) und fuhr oft zu Lehrgängen, Seminaren in Kiel, später nach Heidelberg und nach Schloss Langenzell, welches bis heute die WT-Metropole ist. 1981 begann ich WT in Aachen zu unterrichten und dies sicherlich auch fruchtbar, wenn man betrachtet, dass einige meiner Schüler heute international bekannte Wing Tsun/Wing Chun-Lehrer sind, z.B. Viktor Gutierrez (WT-Bundestrainer/Spanien), Salih Avci und Birol Özden, die eigene WC-/WT-Verbände gründeten und zahlreiche Schulen im In- und Ausland führen.

Zeiten des Wandels

Eine mehr als nur eine persönliche Krise führte 1984 dazu, dass ich meine Schule schloss und keinen Unterricht mehr gab (chin.: der Lehrer schließt die Hände). Der Grund war, dass Kampfkunst zunehmend kommerzialisiert wurde - ein Aspekt, der sich mit meinem Verständnis eines ganzheitlichen Reifungsprozesses nicht vereinbaren ließ, wenngleich Schüler bereit waren jede Menge Geld für Illusionen auszugeben. Die Illusion, unbesiegbar zu werden, möglichst viele Gegner möglichst schnell vernichten zu können - letztendlich, innere Defizite und Traumata durch Kampfkunst zu kaschieren.
Nachdem ich meine Schule geschlossen hatte, zog ich mich zurück und intensivierte meine Zen-Praxis, die ich seinerzeit unter Dyuanedi Sifu begonnen hatte und stieg in die Neijia-Künste ein, mit denen ich bis dato eher nur hobbymässig geliebäugelt hatte. Ich praktizierte unter Meister Tjoa/Stuttgart und Wang Sifu/Eindhoven, der mich auch in Bagua und Xingyi einführte.

Zurück zu den Idealen

Die grosse Herausforderung zum Shanquan entstand 1988, als ich vom Sozial-Psychologischen Zentrum Aachen den Auftrag erhielt, Freizeitprojekte für Drogenabhängige zu entwickeln. Hier sah ich u.a. die Gelegenheit, Kampfkünste in der Art und Weise zu unterrichten, dass sie tatsächlich zu einem ganzheitlichen Reifungs- und Heilungsprozess führen konnten und ich setzte mich daran, ein Konzept für eine Kampfkunst zu entwickeln, welches die für mich wesentlichen Punkte enthalten sollte: ein effektives und realistisches Technikrepertoire, einen wachstumsorientierten Reifungsprozess, einen philosophisch/spirituellen Background und ein Trainingskonzept, welches den Menschen als Ganzes förderte und sensibilisierte.

Das Shanquan Kungfu - die Kampfkunst und der Berg

So begann ich die Essenz all des Erlernten herauszufiltern und es in eine Form zu gießen - das Shanquan (shan, chin.: Berg; quan, chin.: Faust/-stil). Der Berg war mir als vielfaches Sinnbild wichtig: Aus der Ferne sehen wir einen Berg und wir wollen ihn besteigen. Nähern wir uns, so verändert sich seine Form, sein Grösse. An seinem Fusse angelangt haben wir eine Idee von dem Berg, wir beginnen den Aufstieg und wieder verändert sich die Perspektive. Wir glauben die Spitze vor uns zu haben - um dann zu entdecken, dass hinter dem Hügel ein weiterer Hügel ist. Es ist immer wieder ein anderer Berg und doch zugleich ein und derselbe.
Der Fuß des Berges ist eine sehr weit gefasste Fläche, es gibt viele Zugänge. Je höher wir kommen umso mehr reduziert sich die Fläche, umso konzentrierter wird der Weg und dieser endet letztendlich in einem Punkt.
Ebenso dient der Berg als Bild für die harte Arbeit, die es bedeutet, eine Kampfkunst zu erlernen. Es ist kein Spaziergang einen Berg zu besteigen; es bedeutet, "bitter essen", die Nacht als Teil des Tages annehmen zu lernen.
Da ich 1988 noch nicht so vertraut mit der chinesischen Elementenlehre war verwandte ich als Aufbaugrundlage das westliche platonische System der Elemente - eine Lehre, welche auch den westlichen Mysterientraditionen als Kern dient: Erde, Wasser, Feuer, Luft und Geist.

Erde - die Grundlage, das Fundament, Standfestigkeit, Verwurzeln, Basistechniken, Beharrlichkeit
Wasser - weist auf Kraft durch Geschmeidigkeit, Anpassungsfähigkeit, Technikkombinationen, das verbindende Element
Feuer - Dynamik und Explosivität werden entfaltet, Einstieg in den Kampf, Kampfprinzipien und ihre Umsetzung, Einführung Shanquan-Waffen, Umwandlung durch Verbrennung, Läuterung
Luft - Auflösen greifbarer Form, Arbeit mit innerem und äußerem Raum, ständige Präsenz, Vertiefung Waffen, Einswerden mit dem Gegner, Lösen der Unterschiede
Geist - Transzendenz, Handeln durch Nichthandeln, Spiritualität

Auf die "sanbao" bezogen ist dieses Elementensystem die Kultivierung des jing als erste Stufe, die Umwandlung des jing in qi als zweite Stufe und die Transzendenz des qi in shen als dritte.
Soweit der formelle Aufbau des Shanquan. Inhaltlich ist dieser Stil eine Synthese dessen, was ich in der Vergangenheit lernte und ist auch heute noch Veränderungen bzw. Wachstum unterworfen, denn schließlich bin auch ich noch nicht am Ende des Weges angelangt.
Die technische Ebene des Shanquan besteht aus der Beinarbeit des Tantui/Changquan und Xingyi, Handtechniken des Yongchun (Wing Chun), Choylifa und Xingyi, bezogen auf die ganzheitliche Ebene aus dem Yiquan. Der spirituell/philosophische Background ist daoistischer Natur.
Somit versteht sich Shanquan in der vorliegenden Form als Mitte zwischen waijia und neijia.

Die Trainingsinhalte:


- Basistechniken
- Standform/Spiegelform
- Jibu- und Sanbu-Training (Partnerübungen)
- Wasserform
- Feuerform
- Luftform (Luftform m. Partner)
- Shanquan-Qigong
- Tuishou
- Sanshou
- Sparring
- Waffenformen (Säbel, Schwert, Stock)
- Verschiedene Meditationspraktiken

Man hat mich vor Jahren einmal gefragt warum ich diesen Stil nicht "Schwerdt-Do" genannt habe und ich gebe hierzu heute wie damals die gleiche Antwort: Meinen Lehrern Respekt zollend ist diese Kunst durchweg eine chinesische und so authentisch wie alle Stile, die wiederum von anderen abstammen (und dies ist bei 99,9% aller Stile so).
Nicht zuletzt aber habe ich im Shanquan versucht, die Kampfkünste wieder zurück zu ihren Idealen zu führen als ganzheitliche Wege der Reifung und Seinsgestaltung. So wie unsere Reifung nie abgeschlossen ist, so ist auch Shanquan als Stil ein fortlaufender Prozess - für meine Schüler, wie auch für mich, denn wie ich entwickelt sich auch der Shanquan-Stil weiter.
Beispielsweise gibt es die Wasserform noch nicht. Warum? Nun, bislang vertrat ich die Auffassung das Wasser an sich keine Form hat, sich vielmehr anderen Formen anpasst. Dennoch bin ich derzeit dabei eine solche Form zu entwickeln, eine Form, die ermöglicht entsprechende Qualitäten zu entwickeln. Bei meinen Studien chinesischer Meister entdecke ich seit einiger Zeit ähnliche Phänomene, die deutlich zu Tage treten, wenn man z.B. die Ausdrucksformen eines Stiles bei verschiedenen Meisterschülern des gleichen Lehrers über verschiedene Trainingsperioden des Lehrers beobachtet.
Beispielsweise ist die Ausprägung der Techniken bei Yip Mans frühen Schülern sehr verschieden von denen seiner späteren Schüler.
Alle Yangs des Taijiquan entwickelten eigene Formen, ebenso deren Derivate.
Die Xingyi-Formen heute sind ein vielfaches dessen, was Li Luoneng einst lehrte, die 5-Elemente-Theorie kam zudem erst Anfang dieses Jahrhunderts hinzu.
Auch Wang Xiangzhai vermittelte über seine Lebensphase hinweg sowohl Xingyi, später Dachenquan und nicht zuletzt Yiquan.

P.S. Schwerdt

 

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